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Umweltbundesamt: Broschüre zur umweltfreundlichen Beschaffung

DESSAU-ROSSLAU, 23.09.2015 - Öffentliche Auftraggeber sollten versuchen, Güter und Dienstleistungen zu beschaffen, die während ihrer gesamten Lebensdauer geringere Folgen für die Umwelt haben als vergleichbare Produkte mit der gleichen Hauptfunktion.

Bei ihrer Ausschreibung kann die Vergabestelle den Auftragsgegenstand so wählen, dass nur umweltfreundliche Waren oder Dienstleistungen angeboten werden können. Es ist sogar zulässig, den Auftragsgegenstand so eng zu definieren, dass faktisch nur wenige oder sogar nur ein einziger Bieter die Umweltanforderungen erfüllen kann. Wichtig ist, dass die Einengung sachlich begründet wird.

Wie Kriterien zur umweltfreundlichen Beschaffung rechtskonform in eine Ausschreibung einbezogen werden können, behandelt eine kürzlich vom Bundesumweltamt herausgegebene Broschüre. Sie erläutert u.a., was bei der Bedarfsanalyse, beim Erstellen der Leistungsbeschreibung, bei der Eignungsprüfung und bei der Angebotswertung beachtet werden sollte. Ebenso wird informiert, welche Möglichkeiten sich durch Nebenangebote ergeben können und wie mit Umweltzeichen umzugehen ist.

Die Information finden Sie hier.

(Quelle: Umweltbundesamt)